dgtREVIEW: Highlights aus der digitalen Welt – KW31

HEIST: neuer Angriff auf HTTPS

Mit HEIST (HTTP Encrypted Information can be Stolen through TCP-windows) soll es möglich sein, neue Angriffe gegen Webseiten durchzuführen, die mit HTTPS verschlüsselt sind. Und zwar ohne den sogenannten Man-in-the-Middle. Forscher der belgischen Universität Leuven haben diesen Angriff auf der Hacker-Konferenz „Black Hat USA 2016“ vorgestellt. Ob dieses Angriffsszenario tatsächlich eine Bedrohung ist, lässt sich momentan jedoch noch nicht genau sagen. Wer mehr darüber wissen will, kann sich hier schlau machen. Schützen kann man sich aber auf jeden Fall, indem man in den Browser-Einstellungen die Annahme von Drittanbieter-Cookies unterbindet.

Autokauf in der virtuellen Realität: VRoom wills möglich machen

Der amerikanische Online Autohändler VRoom möchte seinen Kunden zukünftig gebrauchte Fahrzeuge in virtuellen Verkaufsräumen anbieten. Geplant sind zunächst vier Ausstellungsräume im US Bundesstaat Texas. Mit Virtual-Reality Headsets ausgestattet, sollen Interessierte dann vor Ort die Gebrauchtfahrzeuge betrachten, sich von virtuellen Verkäufern beraten lassen und sogar Probe fahren können, berichtet Onlinehändler News.

Zalando weitet Same-Day-Delivery auf stationäre Geschäfte aus

Der Online-Modehändler baut seine Zusammenarbeit mit dem Logistikunternehmen Tiramizoo weiter aus und testet im Rahmen eines Pilotprojektes die Zustellung von Waren am gleichen Tag aus Modegeschäften in Berlin. Per ZipCart-App können Kunden auf Produkte von stationären Stores und von Zalando zugreifen. Bei Bestellungen zwischen 10 und 16 Uhr sollen die Waren noch am gleichen Tag ausgeliefert werden, verspricht Tiramizoo. Voraussetzung ist lediglich, dass der Versender und der Empfänger sich im gleichen Liefergebiet des Same-Day-Delivery-Experten befinden und die Tiramizoo-Software installiert ist.

Yahoo KI kann Hatespeech erkennen

Es klingt richtig gut: Ein von Yahoo entwickelter Algorithmus soll automatisch bis zu 90 Prozent aller beleidigenden Kommentare im Netz erkennen. Dabei soll die KI auch in der Lage sein, subtilere Formen der Beleidigungen in aggressiven Userkommentaren ausfindig zu machen, selbst wenn diese auf bestimmte Schimpfwörter verzichten. Bislang wurde der Algorithmus in den Kommentarspalten von Yahoo News und Yahoo Finance getestet. Zum Projekt gehört auch eine Datenbank, in der die Hasskommentare gesammelt und kuratiert werden. Nach Veröffentlichung soll diese Datenbank dann frei zugänglich sein, berichtet t3n.

Bug aus der Windows-95-Ära gefährdet Microsoft-Accounts

Das t3n Magazin berichtet auch über einen uralten Bug aus der Windows-95-Ära, der die Accounts von Microsoftdiensten wie Skype, OneDrive, Office, Bing, Xbox Live gefährden kann. Betroffen seien aber nur Nutzer von Windows 10 und Windows 8. Auf der Seite msleak.perfect-privacy.com kannst Du überprüfen, ob Du aktuell betroffen bist.

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